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Guru ist Vaishnava - Vaishnava ist Guru

26/12/2014 Rio de Janeiro, Brasilien   Video

Themen: Jiva-Gosvami / Krischna-Tattva / Vergehen gegen den Heiligen Namen / Diksa-Guru / Siksa-Guru / Guru-Tattva / reine Bhakti / Demut / Vaishnava-Tattva / Respekt / Guru-Parampara (Schüler-Linie göttlicher Meister) / Ritvik (1 Abspaltung)

Diese Tage feiern wir den Erscheinungs- u. Verscheidungstag von Srila Jiva Goswamipad, welcher unter den sechs Goswamis prominent ist. Ich möchte über seine Lebensgeschichte und seinen Beitrag sprechen. - Srila Gurudev singt einen Vers - wenn wir Vaishnavas preisen, werden wir vor Maya (der illusionierenden Energie) geschützt.

Unsere sechs Goswamis - Sri Rupa, Sanatan, Bhatta Raghunath, Sri Jiva, Gopala Bhatta, Dasa Raghunath - sie werden 'die 6 Goswamis' genannt. Sie erfüllen auch alle Wünsche von Lord Caitanya Mahaprabhu. Caitanya Mahaprabhu's nitya-Parikara  (ewige Gefährten), Srila Rupa Goswamipad, Sanatan Goswamipad - und so auch Srila Jiva Goswamipad.

Lord Caitanya Mahaprabhu ging nach Jagannath Puri und Vrindavan. Auf dem Weg nahm Lord Caitanya Mahaprabhu in Ramkeli, Bengalen, zwei großen Persönlichkeiten auf: Rupa und Sanatan.

Rupa und Sanatana führten  Bhajan  (Verehrung)  und Sadhan  (Ausübung)  zusammen mit ihrem Bruder Vallabha aus, der der Vater von Jiva Goswamipad ist. (Lord Caitanya Mahaprabhu nannte Vallabha zuneigungsvoll 'Anupama'; Jiva Goswamipad war damals etwa 6 oder 7 Jahre alt.) Während Anupama  Bhajan und  Sadhan  ausführte, war er in Lord Ramacandra absorbiert.

Anupama wurde von seinen Brüdern Rupa u. Sanatana empfohlen, er möge doch Bhajan und Sadhan zu Krischna ausführen, da Krischna die höchste Persönlichkeit Gottes ist, und Ramacandra eine Inkarnation davon ist; deshalb sollte Anupama

vollständiges Chanten

Wie man Kṛṣṇa 
während dem Chanten des Heiligen Namens
erinnern kann                      (aus Juwelen des Herzens ; Ende Kap.2, Anfang Kap.3)






















Diejenigen, die erhabene Gott-Hingegebene sind, erinnern aṣṭa-kālīya-līlā. Aber wir sind nicht qualifiziert, was sollen wir also tun?
Śrīla Jīva Gosvāmī hat erklärt, dass es 2 Arten von smaraṇa oder upāsanā (Verehrung) gibt:

(1) svārasikī-upāsanā – 'das spontane Erscheinen von Kṛṣṇa's unmanifestierten Spielen, welches nicht seine eigene Bemühung einbezieht';

(2) und mantra-mayi-upāsanā – 'das Singen von Versen aus den Schriften, das einen an Śrī Kṛṣṇa's Namen, Form, Qualitäten, und Spiele erinnert'.

Allgemeine sādhakas oder 'spirituell Übende' können den Heiligen Namen des Herrn mit mantra-mayi-upāsanā verehren. Diejenigen, die hochklassige, erhabene Hingegebene des Herrn sind, genießen den Heiligen Namen mit svārasikī-upāsanā.

   svārasikī-upāsanā bezieht sich auf die ungeteilte Erinnerung an Kṛṣṇa's līlā. Wenn rāga im Herzen eines bhaktas erwacht ist, manifestiert sich automatisch Kṛṣṇa-līlā in seinem Herzen in einem kontinuierlichen Fluss, ohne Beendigung oder Unterbrechung - solch ein Umstand wird svārasikī genannt.
   rāga bezieht sich auf diesen Hunger und Durst für den Geliebten, welche die Haupt-Ursache ist für seine komplette Absorbtion in das Objekt seiner Vorliebe.
Svārasikī-upāsanā bedeutet, Śrī Kṛṣṇa zu dienen durch Erinnern des aṣṭa-kālīya-līlā.

   Diejenigen, die ihre eigene transzendentale konstitutionelle Form realisiert haben, siddha-deha, sind 24 Stunden am Tag in diese Form absorbiert, und