Guru-Seva ist unser höchstes Ziel





Aktuelle Übersetzungsarbeiten
von Srila Gurudev BV Narayana Gosvami´s Büchern
Wir bitten um Mithilfe - Guru-Seva kiii jaya !!

Die Bedeutung des Maha-Mantra

Wie man sich mit dem Herrn 
durch hingebenden Dienst verbindet 

Wir sehen, wie die Klänge uns so sehr beeinflussen. 
Wenn jemand uns lobt oder uns süße Worte sagt, fühlen wir uns glücklich. 
Und wenn plötzlich jemand uns anschreit oder uns verschwört, zeiht uns das sofort herunter.

Es gibt 2 Arten von Klängen in dieser Welt: materielle Klänge und transzendentale Klänge. 
Abgesehen von den Namen des Höchsten Herrn und den Worten, die der Herr oder Seine reinen Hingegebenen gesprochen haben, sind alle anderen Klänge, die wir in dieser Welt finden können, materiell.

Die Natur der materiellen Klänge ist, daß sie nur unseren Geist und unsere Sinne beeinflussen. 

Die transzendentalen Klänge können jedoch in unsere Seele hineinreichen - und auf diese Weise unsere spirituelle Potenz erwecken !

Entsprechend den Veden, den indischen religiösen Texten, ist es der beste Weg, diese Liebe zu Gott zu entwickeln, indem man Seine Heiligen Namen singt, 

insbesondere den Hare-Krischna-Mantra, welcher auch als Maha-Mantra bekannt ist.

´hare´ bedeutet, wir rufen die Innere Energie des Herrn an !


Und´krs-na´ bedeutet, wir rufen den Herrn Selbst an, welcher,

nachdem Er alle angezogen hat, ihnen Freude und Liebe schenkt !


Gott ist stets mit Seiner Inneren Energie und führt spielerische Aktivitäten aus - deshalb ist er auch als ´Rama´ bekannt !

Die Innere Energie des Herrn ist als Srimati Radhika bzw. Radha bekannt !

Falls wir dieses Hare-Krischna-Mantra chanten, werden all unsere sündigen Aktivitäten zerstört, und wir werden reinen hingebenden Dienst (Bhakti) zu Gott, dem Höchsten Herrn, Sri Krischna, entwickeln.

Also soll man sich im Singen der Heiligen Namen des Herrn engagieren und absorbieren

- denn es gibt keinen Unterschied zwischen Gott und Seinem Namen !


Entsprechend den Vedischen Schriften, den ältesten Schriften der Erde, erscheint Sri Krischna, der Höchste Persönliche Gott, in dieser gegenwärtigen Ära (dem Kali-Yuga) in Form eines Ihm-Hingegebenen.

Diese Inkarnation des Herrn, die der Herr Selbst ist, ist als Lord Caitanya Maha-Prabhu bekannt !


Entsprechend den Vedischen Schriften, den ältesten Schriften der Erde, erscheint Sri Krischna, der Höchste Persönliche Gott, in dieser gegenwärtigen Ära (dem Kali-Yuga) in Form eines Ihm- Hingegebenen.

Diese Inkarnation des Herrn, die der Herr Selbst ist, ist als Lord

Caitanya Maha-Prabhu bekannt !


Entsprechend den Vedischen Schriften, den ältesten Schriften der Erde, erscheint Sri Krischna, der Höchste Persönliche Gott, in dieser gegenwärtigen Ära (dem Kali-Yuga) in Form eines Ihm-Hingegebenen.

Diese Inkarnation des Herrn, die der Herr Selbst ist, ist als Lord Caitanya Maha-Prabhu bekannt !


Sri Krishna Caitanya Mahaprabhu (1486-1534) erschien vor etwa 500 Jahren in Indien und verursachte eine Revolution der Liebe, wohin auch immer Er ging !

Diese Philosophie, die Heiligen Namen des Herrn als spirituelle Praxis zu singen, wurde für dieses gegenwärtige ! Zeitalter speziell von Ihm initiiert und propagiert !

Er sagte: „Alle Glorie dem Singen der Namen Krischnas, der den Spiegel des Herzens reinigt, und den lodernden Waldbrand der materiellen Existenz vollständig löscht !"



All unsere spirituellen Meister sind Teil der spirituellen Familie von Lord Caitanya Mahaprabhu !

Und durch das Singen des ´Hare-Krischna Mantras´ in den Straßen sind die Folger von Mahaprabhu - die Vaishnavas - im Volksmund als "die Hare Krischnas" populär.

Der Begriff ´Vaishnava´ bedeutet ´diejenigen, die Lord Vishnu verehren´. 
Viele Leute glauben, daß es in der alten indischen Kultur viele Götter gibt. Tatsächlich diskutieren die Veden nur Eine Höchste Absolute Wahrheit, die sich auf ewig in seinem persönlichen Aspekt der Höchsten Persönlichkeit Gottes manifestiert - bekannt als ´Sri Krischna´.

Die Höchste Persönlichkeit Gottes hat viele Namen wie Krishna, Rama, Vishnu, Narayana usw., je nach Seinen verschiedenen Aktivitäten und Spielen. 
Die anderen Götter, von denen wir hören, wie Shiva oder Ganesha, sind tatsächlich aber Halbgötter, was bedeutet, daß sie ´Diener Gottes´ sind und Ihm helfen, sich um die materielle Schöpfung zu kümmern. 
Wir sollen also die Halbgötter niemals mißachten, jedoch auch wissen, daß Lord Krishna (Gott) der Höchste ist.

Srila Gurudev erklärt weiter:
Maha-Mantra - ´maha´ bedeutet ´groß´- und ´mantra´ bedeutet ´mystische Kraft´. Der Maha-Mantra hat also große mystische Kraft !
In diesem Maha-Mantra gibt es 16 Namen und 32 Silben.
Zuerst heißt es also ´Hare´ - ´Hare´ bedeutet ´Radhe´.
Im Sanskrit-Wort lautet der ursprüngliche Name von Srimati Radhika ´Hara´. Sie stiehlt mit Ihrer süßen göttlichen Liebe Krischna´s Herz ! - deshalb wird sie ´Hara´ genannt.
Im Vokativ (Form des Ausrufens) heißt das dann ´Hare´, was also bedeutet „oh Srimati Radhike !“ .

Krischna bedeutet: ´krs-na´:
die Verb-Wurzel ´krs´ bedeutet ´anziehend´
Krischna zieht also alle Lebewesen zu Sich ! ;
und ´na´ bedeutet, daß Er allen Lebewesen ´Freude schenkt´ !
´Hare Krischna´ bedeutet also ´Radhe Krischna´. 
Nun´Hare Rama´: 
`Rama´ bedeutet `Krischna´: 
´ramana iti rama´- 
´Er spielt immer mit Srimati Radhika´
daher ist Krischna´s Name auch ´Radha-Ramana´ - Rama

Auf diese Weise gibt es im Maha-Mantra 8 Paar Namen. Es bedeutet: Radhe Krischna, Radhe Krischna, Krischna Krischna, Radhe Radhe, Radhe Rama, Radhe Rama, Rama Rama, Radhe Radhe 
- Krischna weilt immer mit Seiner Inneren Kraft, ´svarupa sakti´, Srimati Radhika !

Entsprechend dieser Philosophie bedeutet ´Hare Krischna´ also ´Radhe Krischna´- Krischna weilt immer mit Srimati Radhika !

Bhakti bedeutet ´hingebendes Dienen zu Gott´
Yoga bedeutet ´hinzufügen´oder ´verbinden´; ´Bhakti-Yoga´ bedeutet also, ´wie man sich mit dem Herrn durch hingebenden Dienst verbindet´.


Lieben ist die Essenz des Lebewesens



Ich bin sehr froh, wieder in diese Stadt zu kommen; und im besonderen hat Madan Mohan dasa prabhu dieses Treffen sehr schön organisiert; und speziell in diesem Medium, eine schöne Umgebung, hier etwas Hari-katha (Beschreibungen über den 
Herrn) zu geben. Ich höre eben, daß jeden Mittwoch sich hier Yoga-Leute treffen und über Yoga sprechen, und praktizieren; hier ist auch ein Bild bezüglich Hatha-Yoga.

´Yoga´ ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet ´Union´ - 
wie wir uns treffen und unser Herz ausdrücken.

Falls du nicht dein Herz ausdrückst, kannst du nicht überleben, und wirst nicht frei sein von Leid und Unglücklichsein.

Die Psychologen erklären auch in dieser Weise:
drücke stets dein Herz und deinen Geist aus. Falls du dein Herz und deinen Geist nicht ausdrückst, wirst du vielleicht verrückt, vielleicht letztlich Selbstmord begehen.

In selber Weise:
unsere spirituelle Wissenschaft bespricht diese Dinge: 
wie man Gott gegenüber sein Herz ausdrückt; 
und wie man sich mit Ihm trifft - sich direkt mit Ihm trifft. 
Und wie man in Union kommt, sich mit Ihm zu treffen

So also: Union braucht 2 Personen. In selber Weise erklären unsere Schriften:
Gott ist der Höchste; 
und wie man Ihn treffen kann und sein Herz ausdrücken kann.

Also - wie kann man Ihn treffen ?!

Tota Gopinath

Hari-katha vom 15/03/2017   in Jagannath Puri

Stichworte: transzendentale Bildgestalt / was bedeutet Guru / transzendentale Stimmung (bhava-seva) / Befreiung von Sünden / Erlangen transzendentaler Liebe / Guru wie Gott verehren

Durch die grundlose Barmherzigkeit von Guru und Gauranga führen wir Sri Kschetra-Mandala Parikrama durch (Jagannath Puri) - und wir sind zu diesem sehr wichtigen Ort gekommen - ´Tota Gopinath´.

Caitanya Mahaprabhu nannte die Bildgestalt ´Gopinath´; und als die Bildgestalt in einem Garten gefunden wurde, was in der Oriya-Sprache ´tota´ heißt, fingen Sich-Gott-Hingebende an, diese Bildgestalt als ´Tota Gopinath´ anzusprechen.
Während Mahaprabhu in Gambira lebte, gab Er Srila Gadadhara Pandita die Gopinatha-Bildgestalt und sagte Ihm: "Heute werde Ich Dir eine sehr gute Sache geben. Wirst Du es akzeptieren ?" Srila Gadadhara Pandita antwortete: "Ja, warum nicht ? Ich werde es auf meinen Kopf nehmen."
In der Stimmung von Srimati Radhika begann Mahaprabhu hier und dort im Sand zu suchen. Plötzlich berührte Er die Krone (mukut) von Gopinatha und sagte zu den anderen: „Nehmt es aus dem Sand heraus." Dann legte Er Gopinatha in den Schoß von Gadadhara Pandita und sagte: „Du sollst Ihn niemals verlassen !"
Sri Caitanya Mahaprabhu stieg mit all seinen Parikaras (Gefährten) aus Goloka Vrindavan in diese Welt herab !

śrī-kṛṣṇa-caitanya prabhu jīve doyā kori '
sva-pārṣada svīya dhāma saha avatari '(1)
Lied von Bhaktivinod Thakur
Aus Mitgefühl mit den Lebewesen ist Sri Krischna Caitanya Mahaprabhu in dieser Welt zusammen mit Seinen persönlichen Gefährten und Seinem göttlichen Reich herabgestiegen.

Gib Liebe und Zuneigung - zu jedem

Wir alle kommen von Gott; zum Beispiel: ein großes Feuer und der Funke - die gleichen Qualitäten sind da. Ein großes Feuer kann alles verbrennen, ebenso kann der kleine Funke des Feuers alles verbrennen. Selbst wenn es kein Benzin gibt, ist die Neigung, zu brennen, da.
Aber hier in dieser materiellen Welt vergessen wir unsere Seele; und wir vergessen Gott. Du mußt Gott lieben; du mußt jeden lieben. Versuche, diese Dinge zu verstehen: der Herr wohnt im Herzen aller Lebewesen. ´Paramatma´, die Überseele, Sie lebt im Herzen aller Lebewesen. Ob du es akzeptierst oder nicht - du bist der Diener Krischnas.
jīvera 'svarūpa' haya - kṛṣṇera 'nitya-dasa' …
(CCMadhya 20.108)
Es ist die konstitutionelle Position der Lebewesen, ein ewiger Diener Krischnas zu sein ...
zum Video hier

In dieser Hinsicht sagt Caitanya Mahaprabhu auf diese Weise, daß wir alle Diener von Sri Krischna sind. Das ist unsere wahre Identifikation ! Warum also streiten ? Gib allen Liebe und Zuneigung ! Gib Liebe und Zuneigung - das ist die Natur von uns. Warum gibst du keine Liebe und Zuneigung ? Jeder ist von Gott manifestiert !

Wenn du Liebe gibst, dann bist du glücklich. Und Liebe geht nicht in nur eine

Guru ist Vaishnava - Vaishnava ist Guru

26/12/2014 Rio de Janeiro, Brasilien   Video

Themen: Jiva-Gosvami / Krischna-Tattva / Vergehen gegen den Heiligen Namen / Diksa-Guru / Siksa-Guru / Guru-Tattva / reine Bhakti / Demut / Vaishnava-Tattva / Respekt / Guru-Parampara (Schüler-Linie göttlicher Meister) / Ritvik (1 Abspaltung)

Diese Tage feiern wir den Erscheinungs- u. Verscheidungstag von Srila Jiva Goswamipad, welcher unter den sechs Goswamis prominent ist. Ich möchte über seine Lebensgeschichte und seinen Beitrag sprechen. - Srila Gurudev singt einen Vers - wenn wir Vaishnavas preisen, werden wir vor Maya (der illusionierenden Energie) geschützt.

Unsere sechs Goswamis - Sri Rupa, Sanatan, Bhatta Raghunath, Sri Jiva, Gopala Bhatta, Dasa Raghunath - sie werden 'die 6 Goswamis' genannt. Sie erfüllen auch alle Wünsche von Lord Caitanya Mahaprabhu. Caitanya Mahaprabhu's nitya-Parikara  (ewige Gefährten), Srila Rupa Goswamipad, Sanatan Goswamipad - und so auch Srila Jiva Goswamipad.

Lord Caitanya Mahaprabhu ging nach Jagannath Puri und Vrindavan. Auf dem Weg nahm Lord Caitanya Mahaprabhu in Ramkeli, Bengalen, zwei großen Persönlichkeiten auf: Rupa und Sanatan.

Rupa und Sanatana führten  Bhajan  (Verehrung)  und Sadhan  (Ausübung)  zusammen mit ihrem Bruder Vallabha aus, der der Vater von Jiva Goswamipad ist. (Lord Caitanya Mahaprabhu nannte Vallabha zuneigungsvoll 'Anupama'; Jiva Goswamipad war damals etwa 6 oder 7 Jahre alt.) Während Anupama  Bhajan und  Sadhan  ausführte, war er in Lord Ramacandra absorbiert.

Anupama wurde von seinen Brüdern Rupa u. Sanatana empfohlen, er möge doch Bhajan und Sadhan zu Krischna ausführen, da Krischna die höchste Persönlichkeit Gottes ist, und Ramacandra eine Inkarnation davon ist; deshalb sollte Anupama

Pilgern in Jagannath Puri


im Anschluß an die (siehe voriger Bericht) Umkreisung, 

Gemeinschaft mit Vaishnava-Heiligen,

und erstklassigem Singen der Glorien von Lord Sri Krischna Caitanya Mahaprabhu,
einschließlich Sri Guru-Parampara, und Vaishnavas

ein weiterer Parikrama in Jagannath Puri,

auch Nilachal Dhama genannt.


Hier ein Mitschnitt des Sankirtans

an diesen transzendentalen Spiele-Plätzen.


💛 alle Glorie zu Sri Hari, Guru, Vaishnavas 💛

Pilgern in Navadvipa-Dhama


Navadvipa-Dhama - die 9 Inseln des transzendentalen, liebenden, hingebenden Dienens 

- auch Gaura-Dhama genannt -

dem Geburtsort von Lord Sri Krischna Caitanya (1486),auch Gauranga, Caitanya-Mahaprabhu, Saci-nandan Gaura-Hari genannt


vom 24.Feb.2018 bis 3.März.2018

in Ost-Indien/West-Bengalen


Mitschnitt an diesen transzendentalen Spiele-Plätzen.


💚 alle Glorie zu Sri Hari, Guru, Vaishnavas 💚

7 Tage Caitanya-Bhagavad Katha

Das Festival vom 27. Dez. 2017 - 2. Jan. 2018 in Brasilien

  Die Serie der Video-Übersetzungen hier .
Gute Abende damit ! 

die Originale hier

´Bhajans von A-Z´ 
unter Menue MEHR  oder auf youtube unter bhajans_jaygurudev.org

vollständiges Chanten

Wie man Kṛṣṇa 
während dem Chanten des Heiligen Namens
erinnern kann                      (aus Juwelen des Herzens ; Ende Kap.2, Anfang Kap.3)






















Diejenigen, die erhabene Gott-Hingegebene sind, erinnern aṣṭa-kālīya-līlā. Aber wir sind nicht qualifiziert, was sollen wir also tun?
Śrīla Jīva Gosvāmī hat erklärt, dass es 2 Arten von smaraṇa oder upāsanā (Verehrung) gibt:

(1) svārasikī-upāsanā – 'das spontane Erscheinen von Kṛṣṇa's unmanifestierten Spielen, welches nicht seine eigene Bemühung einbezieht';

(2) und mantra-mayi-upāsanā – 'das Singen von Versen aus den Schriften, das einen an Śrī Kṛṣṇa's Namen, Form, Qualitäten, und Spiele erinnert'.

Allgemeine sādhakas oder 'spirituell Übende' können den Heiligen Namen des Herrn mit mantra-mayi-upāsanā verehren. Diejenigen, die hochklassige, erhabene Hingegebene des Herrn sind, genießen den Heiligen Namen mit svārasikī-upāsanā.

   svārasikī-upāsanā bezieht sich auf die ungeteilte Erinnerung an Kṛṣṇa's līlā. Wenn rāga im Herzen eines bhaktas erwacht ist, manifestiert sich automatisch Kṛṣṇa-līlā in seinem Herzen in einem kontinuierlichen Fluss, ohne Beendigung oder Unterbrechung - solch ein Umstand wird svārasikī genannt.
   rāga bezieht sich auf diesen Hunger und Durst für den Geliebten, welche die Haupt-Ursache ist für seine komplette Absorbtion in das Objekt seiner Vorliebe.
Svārasikī-upāsanā bedeutet, Śrī Kṛṣṇa zu dienen durch Erinnern des aṣṭa-kālīya-līlā.

   Diejenigen, die ihre eigene transzendentale konstitutionelle Form realisiert haben, siddha-deha, sind 24 Stunden am Tag in diese Form absorbiert, und

Falls Srila Narayan Gosvami Maharaja nicht gekommen wäre

Jagannath Sobha Yatra_Berlin_4. Juni 2017_eve   Video_1/2     Video 2/2

Themen: Wie den Herrn sehen (Darshan) ? / Wie Barmherzigkeit bekommen ? / Was ist Ergebung ? / Die Stimmung von Guru verstehen / Die Bedeutung vom Jagannath Ratha Yatra / Göttliche Liebe(Prema) / Prozess von Bhakti / Die Glorien von Gurudev Narayana Gosvami MJ / Gaudiya /  Jarasandha  / Dandavakra / Ganga

Gokul Chandra dasa ist am Ende seiner Vorrede; er sagt: „Die hochklassigen, erhabenen Vaishnavas sind sehr süß und demütig, denn das ist ihre natürliche Qualität, denn sie tragen Krischna, den Allanziehenden, in ihren Herzen. Wir nehmen also die Möglichkeit an diesem Festival wahr, um unsere Anhaftung an Sri Guru und die Vaisnavas zu entwickeln.

Es folgt Bhajan: Sakhe, kalaya gauram udaram (´Oh Freundin, sprich über die süßen Attribute von Lord Gauranga´)

Srila Gurudeva BV Vana MJ beginnt:
Allem voran bringe ich meine respektvollen demütigen Ehrerbietungen dar, zu meinen Gurupad padmas Srila BV Vamana Gosvami Maharaj und BV Narayan Gosvami Maharaj, und zur selben Zeit zu BV Swami Gosvami Maharaj (… u.a.), zu allen senior Vaishnavas, allen Vaishnavas und Vaishnavis, und zu allen meinen respektvollen Gästen.

Durch die grundlose Barmherzigkeit von Sri Guru und Gauranga haben wir sehr schön die Shobha Yatra Prozession ausgeführt - und 1 Million Leute haben auch Darshan genommen von Lord Jagannath ! Sie werden einen Nutzen daraus ziehen – sicherlich ! Tatsächlich ist Lord Jagannath sehr

Buch-Publikation Seva

Buch-Publikation Seva
Qualifikation eines Vaishnavas
Demut

In einer weiteren Klasse drückt Srila Gurudeva vor den Sich-Gott-Hingebenden seinen Wunsch aus:
jeder möchte bitte 1 Kapitel
von Srila Gurudeva Narayana Gosvami Maharaja verfasste Biographie
über Bhakti Prajnana Keshava Gosvami `Acarya Keshava´
übersetzen.

Kontakt für Koordination der Übersetzung ins Deutsche hier: mail@jaygurudev.de




Die spirituelle Potenz des Maha-Mantra

 (1. Kapitel von
ein Ausschnitt daraus)

Themen: Befreiung aus der materiellen Existenz / verschiedene Religionen / reine Gott-Hingegebene / spirituelle Potenz / verschiedene Qualitäten von Chanten / höchstes Ziel des Lebens  

Lord Caitanya Mahāprabhu wollte von Śrīla Haridāsa Ṭhākura hören: „Wie werden all die Lebewesen in dieser materiellen Welt vom Ozean der materiellen Existenz befreit?“


Śrīla Haridāsa Thākura erwiderte, daß durch das regelmäßige Chanten des Heiligen Namens jeder von der materiellen Welt befreit werden wird:

harer nāma harer nāma

harer nāmaiva kevalam

kalau nāsty eva nāsty eva

nāsty eva gatir anyathā

(Śrī Caitanya-caritāmṛta,

Ādi-līlā, 17.21)

In diesem Zeitalter des Streites und der Heuchelei ist das einzige Mittel zur Befreiung das Chanten des Heiligen Namens des Herrn. Da gibt es keinen anderen Weg. Da gibt es keinen anderen Weg. Da gibt es keinen anderen Weg.“


Das bedeutet, dass es in diesem Kali-yuga keinen anderen Weg gibt, aus der materiellen Welt befreit zu werden außer dem Chanten des Heiligen Namens des Herrn. Das Ausführen von karma (fruchtbringende Aktivitäten), yoga (Mystik), niyama (Vorgang der Einschränkung vom Genießen der Sinne, durch Folgen von Regeln und Regulierungen), oder tapasya (Entbehrung) kann einen nicht vom Kreislauf von Geburt und Tod befreien.

pṛthivīte bahu-jīva-sthāvara-jaṅgama

ihā-sabāra ki prakāre ha-ibe mocana?

Auf dieser Welt gibt es viele Lebewesen,“ sagte Śrī Caitanya Mahāprabhu, „bewegliche und unbewegliche; was wird den Bäumen, Pflanzen, Insekten, und anderen Lebewesen geschehen? Wie werden sie befreit von materieller Bindung?“


haridāsa kahe, prabhu, se kṛpā tomāra

sthāvara-jaṅgama āge kariyācha nistāra

Śrīla Haridāsa Thākura erwiderte: „Mein lieber Herr, die Befreiung aller beweglichen und unbeweglichen Lebewesen findet allein durch Deine Barmherzigkeit statt. Du hast diese Barmherzigkeit schon garantiert und sie befreit.“

tumi ye kariyācha ei ucca saṅkīrtana

sthāvara-jaṅgamera sei hayata’ śravaṇa

Du hast laut den Hare-Kṛṣṇa-mantra gechantet, und jeder, sich bewegend oder nicht bewegend, hat durch dieses Hören profitiert.“

śuniyā jaṅgamera haya saṁsāra-kṣaya

sthāvare se śabda lāge, pratidhvani haya

Mein Herr, die beweglichen Lebewesen, die Deinen lauten saṅkīrtana gehört haben, sind schon befreit worden von Bindung an die materielle Welt; und nachdem die unbeweglichen Lebewesen, wie Bäume, es hören, gibt es ein Echo.“

'pratidhvani' nahe, sei karaye 'kīrtana'

tomāra kṛpāra ei akathya kathana

Tatsächlich jedoch ist es kein Echo; es ist der kīrtana der unbeweglichen Lebewesen. All dies, obwohl unbegreiflich, ist möglich durch Deine Barmherzigkeit.“

sakala jagate haya ucca saṅkīrtana

śuniyā premāveśe nāce sthāvara-jaṅgama

(Śrī Caitanya-caritāmṛta,

Antya-līlā, 3.67-72)

Wenn lautes Chanten des Hare-Kṛṣṇa-mantra auf der ganzen Welt ausgeführt wird von denen, die Deinen Fußspuren folgen, tanzen alle Lebewesen, bewegliche und unbewegliche, in ekstatisch hingebender Liebe.“

Wenn erstklassige, erhabene Hingegebene des Herrn die Heiligen Namen des Herrn chanten, kann allein diese Klangschwingung, in die Ohren der Lebewesen eingehend, sie befreien von der materiellen Welt.



Selbst nāma-ābhāsa, ein Schatten vom Heiligen Namen, ist sehr wirkmächtig. Ajāmila chantete den Namen seines Sohnes, „Nārāyaṇa“. Es war nur nāma-ābhāsa, und Ajāmila war befreit von der materiellen Welt.

ajāmila putre bolāya bali ‘nārāyaṇa'
viṣṇu-dūta āsi’ chāḍāya tāhāra bandhana

„Ajāmila war ein großer Sünder während seines Lebens, aber zur Zeit seines Todes rief er nach seinem jüngsten Sohn, dessen Name 'Nārāyaṇa' war, und die Diener von Lord Viṣṇu kamen, um ihn zu befreien von den Banden Yamarājas, des Super-Intendanten des Todes.“

’rāma’ dui akṣara ihā nahe vyavahita
prema-vācī ‘hā’-śabda tāhāte bhūṣita

„Das Wort rāma besteht aus den zwei Silben rā und ma. Diese sind ungetrennt und sind geschmückt mit dem liebevollen Wort , was 'oh' bedeutet.“

nāmera akṣara-sabera ei ta’ svabhāva
vyavahita haile nā chāḍe āpana-prabhāva
(Śrī Caitanya-caritāmṛta, 
Antya-līlā, 3.57-59)

„Die Buchstaben des Heiligen Namens haben so viel spirituelle Potenz, dass sie handeln, selbst wenn unsauber ausgesprochen.“


Śrīla Haridāsa Ṭhākura sagte zu Śrī Caitanya Mahāprabhu: „Oh prabhu (Meister), Du kommst insbesondere für dieses Zeitalter des Kali. Wenn Du Deinen Segen gibst, dann können alle Lebewesen vom Ozean der materiellen Existenz befreit werden - auf diese sehr simple Weise.“


Dann fragte Caitanya Mahāprabhu: „Insbesondere Yavanas sind stets gegen die Vedische Kultur; wie werden sie befreit von dieser Welt?“
Yavanas denken, dass Ganges-Wasser unrein ist. Aus diesem Grund warfen sie Srila Haridasa Thakura, nachdem sie ihn auf 22 Marktplätzen niederträchtig prügelten, in die Gaṅgā, in der Erwartung, er gehe nach dem Verlassen seines Körpers zu den höllischen Planeten.
Lord Caitanya Mahāprabhu fuhr fort: „Yavanas sind auch Lebewesen; tatsächlich sind sie keine Yavanas und wir sind keine Hindus, Christen, oder Buddhisten - wir sind 'der ewige Diener von Kṛṣṇa'.“

jīvera ‘svarūpa’ haya kṛṣṇera ‘nitya-dāsa’
kṛṣṇera ‘taṭasthā-śakti’ ‘bhedābheda-prakāśa
sūryāṁśa-kiraṇa, yaiche agni-jvālā-caya
svābhāvika kṛṣṇera tina-prakāra ‘śakti’ hay
(Śrī Caitanya-caritāmṛta, 
Madhya-līlā, 20.108-109)
„Es ist die wesensgemäße Stellung des Lebewesens, ein ewiger Diener von Kṛṣṇa zu sein, da es die marginale Energie von Kṛṣṇa ist, und eine Manifestation gleichzeitig eins mit- und verschieden vom Herrn, gleich einem molekularen Teil des Sonnenscheins oder des Feuers. Kṛṣṇa hat drei Variationen von Energien.“

Wir sind nicht Inder, Russen, oder Briten; wir sind die ewigen Diener von Kṛṣṇa. Aber da die Yavanas dachten, sie seien Yavanas, fragte Śrī Caitanya Mahāprabhu Śrīla Haridāsa Ṭhākura: „Wie können die Yavanas von der materiellen Welt befreit werden?“


Vyavadhāna-aparādha,
das Vergehen der Separation

Dann erklärte Śrīla Haridāsa Ṭhākura, dass, wenn sie des Herrn Heilige Namen chanten, sie von dieser materiellen Welt befreit werden.
vyavadhāna bedeutet, dass man den Heiligen Namen mit allerlei Arten von Hindernissen chantet. Das wird 'der vyavadhāna-yukta-Heilige Name' genannt oder 'der Heilige Name, behindert durch Blockierungen'.

Es gibt auch den Fall, den Heiligen Namen mit mehr Unreinheit als nāmābhāsa zu chanten oder zu hören; er ist mit größerer Entfernung vom reinen Namen situiert. Je größer die Entfernung ist, desto kleiner ist der Effekt des Namens. Solch Blockierung oder Distanz vom Namen, wo das Chanten einen kleinen oder keinen Effekt gibt, wird nāmā-aparādha genannt oder 'Vergehen'.

Das Blockieren mit vyavadhāna (Separation) ist eine missverstandene Idee, dass Kṛṣṇa's Name und Kṛṣṇa verschieden sind oder getrennt. In anderen Worten, der Glaube, dass die Absolute Wahrheit nicht im Namen residiert und dass deshalb das Chanten des Heiligen Namens einen nicht zur höchsten Realisation der Wahrheit bringen kann, wird vyavadhāna oder 'Separation' genannt. Solange dieser Glaube andauert, ist es unmöglich, Liebe zu Gott zu erreichen.

Es gibt zwei Arten von vyavadhānavarṇa-vyavadhāna (silbische Separation) und tattva-vyavadhāna (philosophische Separation).
Ein Beispiel für varṇa-vyavadhāna ist das Wort hatikari. Die erste Silbe dieses Wortes ist ha, und die letzte Silbe ist ri. Also verbinden sich hier die erste und die letzte Silbe, um uns den Klang oder das Wort hari zu geben. Wenn du das Wort hatikari chantestso chantest du automatisch den Namen des Herrn. Śrīla Haridāsa Ṭhākura erklärte, dass dies vyavadhāna-yukta-nāmābhāsa ist. Die Silben dazwischen sind Hindernisse oder eine Blockierung zum Heilgen Namen. Werimmer den Heiligen Namen auf diese Weise chantet, wird ebenfalls von der materiellen Welt befreit werden - der Heilige Name ist sehr wirkmächtig!



tattva-vyavadhāna ist das Hindernis, verursacht durch das Konzept des Impersonalismus (māyāvāda), gegenwärtig im Herzen des Chantenden. Wenn sein Chanten des Heiligen Namens frei ist von diesen vyavadhānas, mag das Chanten rein sein.


Nāmābhāsa, ein Anschein des Heiligen Namens

Es gibt vier Arten von nāmābhāsa oder 'Anschein des Heiligen Namens':

sāṅketyaṁ pārihāsyaṁ vā
stobhaṁ helanam eva vā
vaikuṇṭha-nāma-grahaṇam
aśeṣāgha-haraṁ viduḥ
(Śrīmad-Bhāgavatam, 6.2.14)

Jemand, der den Heiligen Namen des Herrn chantet, ist sofort von den Reaktionen unzähliger Sünden befreit, 
selbst wenn er indirekt chantet (um auf etwas anderes hinzuweisen), 
zum Spaß, als musikalische Unterhaltung, 
oder auch nachlässig. 
Dies wird von all den bewanderten Gelehrten der Schriften akzeptiert.“


Beispiele der vier Arten von nāmābhāsa

Das Śrīmad-Bhāgavatam gibt Beweis diesbezüglich; Śrīla Śukadeva Gosvāmīpāda sagt, dass, wenn jemand irgendwie den Heiligen Namen chantet, es einen Effekt haben wird.
saṅketa bedeutet 'andeuten' oder 'auf etwas anderes hinweisen'. Ajāmila wurde von der materiellen Welt befreit, indem er den Namen seines Sohnes Nārāyaṇa chantete; dies wird saṅketa genannt. Er chantete den Namen 'Nārāyaṇa' nicht, um den Herrn anzurufen, vielmehr rief er seinen Sohn. So beinhaltet saṅketa unabsichtliches oder zufälliges Chanten. Chanten in saṅketa oder 'indirekt' bedeutet, dass man den Namen von Viṣṇu oder Kṛṣṇa mit einer spezifischen materiellen Konzeption chantet, oder den Heiligen Namen unabsichtlich chantet, während man an etwas anderes denkt, das gleich klingt. Ajāmila wurde durch saṅketa-nāmābhāsa befreit.

parihāsa-nāmābhāsa bedeutet, den Heiligen Namen in einer scherzenden Stimmung zu chanten, und selbst dies wird einen von der materiellen Welt befreien. Dieser Heilige Name ist sehr wirkmächtig! Manchmal fragen Leute, „Warum chantet ihr 'Kṛṣṇa Kṛṣṇa Hare Hare'? Es scheint, als habt ihr nichts anderes zu tun; ihr chantet immer 'Hare Kṛṣṇa'.“ Besonders in Bengalen, Indien, fragen die Leute, „warum chantest du immer 'Hare Kṛṣṇa'?“ Während solch einer Frage chantet eine Person auch den Heiligen Namen; dies ist parihāsa-nāmābhāsa. Jarāsandha wurde auf diese Weise befreit.

Ein Beispiel von stobha-nāmābhāsa - wenn man Harmonium spielt oder andere
Musikinstrumente und verschiedene Verse und den Hare-Kṛṣṇa-mahā-mantra wiederholt. Man mag chanten während man ein Keybord mit einem Harmonium abstimmt, den Heiligen Namen also auf eine mechanische Weise chantet und nicht mit Liebe und Zuneigung. In anderen Worten, man stimmt einfach das Keyboard und chantet dabei ohne Gefühl. Diese Art des Heiligen Namens ist stobha-nāmābhāsa. Śiśupāla wurde auf diese Weise befreit; durch Chanten des Heiligen Namens mit Spott.

helā-nāmābhāsa ist, den Heiligen Namen in einer nachlässigen Stimmung zu chanten, ohne Geschmack. Manchmal mag man Rückenschmerzen erfahren und chantet den Heiligen Namen, sich Erleichterung wünschend. Speziell in Indien, wenn es einen schlechten Geruch gibt, mag sich eine Person die Nase zuhalten und „Hare Kṛṣṇa“ sagen. Selbst den Heiligen Namen also in helā oder 'Nichtbeachtung' auszusprechen, bringt Nutzen. 

Die mlecchas erreichen Befreiung durch all diese Arten von nāmābhāsa. Auf diese Weise erklärt Śrīla Bhaktivinoda Ṭhākura, wie wirkmächtig der Heilige Name ist.
Śrīla Haridāsa Ṭhākura erklärte, dass die Yavanas auch die Heiligen Namen chanten. Wie tun sie dies? Sie verabscheuen Schweine als unberührbar, und in ihrer Sprache benennen sie Schweine mit 'hā rāma', was 'unberührbar' oder 'abscheulich' bedeutet. Śrīla Haridāsa Ṭhākura erzählte die folgende Begebenheit: einmal ging ein Yavana auf's offene Feld, um Stuhl abzusetzen. Währenddessen kam ein Wildschein auf ihn zugerannt. Als er es sah, rief er, „hā rāma“. Das Wildschwein griff an und tötete ihn, und dann verließ er seinen Körper und erreichte Vaikuṇṭha.
daṁṣṭri-daṁṣṭrāhato mleccho
hā rāmeti punaḥ punaḥ
uktvāpi muktim āpnoti
kiṁ punaḥ śraddhayā gṛṇan
(Śrī Caitanya-caritāmṛta, 
Antya-līlā, 3.56)

„Selbst ein mleccha, der von den Hauern eines Ebers getötet wird, und der in seiner Not wieder und wieder ausruft „hā rāma, hā rāma“, erreicht Befreiung. Was zu sprechen dann von denen, die den Heiligen Namen mit Verehrung und Vertrauen aussprechen.“

Die sāstra (Schrift) erklärt, dass der Heilige Name so wirkmächtig ist, weil 'hā' ein prema-vācī oder prītī-vācī ist, 'ein Wort, das Liebe und Zuneigung zum Herrn zu verstehen gibt'; und 'rāma' ist der Name des Herrn. Śrīla Haridāsa Ṭhākura führte also auf diese Weise aus, „Wenn die Yavanas irgendwie des Herrn Heiligen Namen chanten, können sie auch von der materiellen Welt befreit werden.“















Eine wichtige Sache zu erinnern ist, dass Ajāmila durch Chanten von saṅketa-nāmābhāsa befreit wurdeObwohl er während seines Lebens viele sündhafte Aktivitäten begangen hatte, hatte er niemals ein Vergehen gegen die Lotos-Füße von Vaiṣṇavas begangen !


Śrīla Viśvanātha Cakravartī Ṭhākurapāda und Śrīla Jīva Gosvāmīpāda erklärten sehr deutlich folgende Wahrheit: wenn man keinen aparādha (Vergehen) begeht, wird das Chanten des Heiligen Namens, mit gleich welcher der vier Arten von nāmābhāsa, einen von der materiellen Welt befreieen - wie zuvor besprochen, die vier Arten von nāmābhāsa sind saṅketa, parihāsa, stobha, und helā.

Jedoch, wenn man Vergehen begeht, ist es schwer, nāmābhāsa zu chanten. Nichtsdestotrotz, durch wiederholtes Chanten des Heiligen Namens, durch Dienen zu guru und Vaiṣṇavas, und durch die grundlose Barmherzigkeit von Kṛṣṇa wird eines Tages nāmābhāsa kommen – und dieser nāmābhāsa wird einen von der materiellen Welt befreien.

Unsere Absicht und Ziel ist jedoch nicht mukti oder 'Befreiung' - befreit zu sein von dieser materiellen Welt. Stattdessen ist es, Kṛṣṇa-prema zu erreichen (prema-prayojana), 'Liebe zu Gott' .
Lord Caitanya Mahāprabhu besprach, wie wir Kṛṣṇa-prema bekommen können.